Bloggedanken 2018

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Wie jedes Jahr möchte ich auch dieses Mal die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick nutzen. Als ich vor über 3 Jahren anfing, diesen Blog zu schreiben, habe ich genau das gemacht, einfach geschrieben. Mir war zwar das Thema klar, aber über alles anderes habe ich mir keinen Kopf zerbrochen.  Als ich Französisch lernte, wurde uns gesagt, dass Wichtigste ist zu beginnen und so habe ich es gehandhabt, ich hatte keinen komplizierten Plan, den ich dann sowieso nicht einhalten kann, ich fing einfach an, ohne zu wissen, ob der Blog jemals erfolgreich wird. Ich fand es einfach schön, wenn es überhaupt jemand las.Aus den paar Lesern am Anfang, wurden immer mehr und letztes Jahr hatte ich den Durchbruch bei den Leserzahlen. Soviele  kamen selbst in meinen optimistischsten Träumen nie vor. Inzwischen gibt es Beiträge die bereits weit über 1000 Mal aufgerufen wurden, was ich für so einen kleinen Hobbyblog doch recht beachtlich finde und da weiß ich noch nicht einmal welche Seiten gelesen werden, wenn die Statistik Start-/oder Archivseiten zählt, was immerhin fast ein Drittel aller Aufrufe betrifft. Je mehr Leser ich hatte, umso mehr Fragen stellte ich mir, z.B: „In welche Richtung soll sich der Blog entwickeln?“, „Wie professionell soll er sein?“ oder „Was macht einen guten Blog aus?“ Um Antworten zu erhalten, habe ich zu einem klassischen Mittel gegriffen, ich habe mir Bücher besorgt. In vielen empfiehlt man zuerst einmal eine Bestandsaufnahme, anschließend werden Ideen zu allen möglichen Themen vorgestellt, über die man sich als Blogger Gedanken machen könnte, z.B. den Schreibstil, neue Ideen finden, der Aufbau von Artikeln, Logbücher erstellen und vieles mehr. Wenn ich nur eines dieser Bücher am Anfang gelesen hätte, wären mir einige Irrwege erspart geblieben. Irgendwann empfehlen dann fast alle, sich ein Konzept zu erstellen. Ich habe viel Zeit investiert und erstellte eines, indem ich versuchte mir einige der Fragen zu beantworten. Das Konzept sollte mir vor allem das Leben als Blogger ein wenig einfacher machen, es sollte ein Art Leitfaden werden. Einiges was ich mir da überlegt habe, hat sich inzwischen schon bewährt, anderes muss sich noch entwickeln. Als sehr schwierig erweist sich die Themensuche, wenn es nicht unmittelbar etwas mit Sprachen lernen zu tun hat. Ich würde gern mehr über das normale Leben schreiben, über Land und Leute wie man so schön sagt, aber da etwas  zu finden ist sehr zeitaufwendig und nicht so einfach.

Nun zu den Top 4 der meistgelesenen Artikel in 2017, da wechseln sich Beiträge zum Russisch und Französisch lernen ab:

  1. Парус – ein Gedicht von Michail Jurjewitsch Lermontow (Russisch)
  2. Französische Vokabeln rund um die Hausarbeit (Französisch)
  3. Übung zur Zimmerbeschreibung (Russisch)
  4. Im Badezimmer – die Morgentoilette (Französisch)

Auf dem 3. Platz der meistgelesenen Artikel zum Russisch lernen ist: „Meine Familie – моя семья“ und zum Französisch lernen: „Das Futur simple der unregelmäßigen Verben“.

Ihr seht, das ist eine bunte Auswahl und einige davon waren auch schon letztes Jahr auf den ersten 3 Plätzen vertreten.

Die Länder, aus denen die Mehrzahl meiner Leser kommt sind logischerweise die deutschsprachigen und da kommen die meisten aus Deutschland, auf Platz 2 liegt Österreich, den 3. Platz haben sich die Leser aus den Vereinigten Staaten reserviert, die Schweizer sind auf Platz 4. Hatte ich vorletztes Jahr noch Besucher aus 55 Ländern, waren es letztes Jahr schon welche aus 73.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass dieser Blog umzieht. Die neue Adresse ist: „sprachenundso.ch„. Wir haben uns viel Gedanken über einen neuen Internetauftritt gemacht und hoffen das er euch gefällt. Vor allem aber werde ich dort mehr Möglichkeiten zum Erstellen der Beiträge haben. Schaut doch einmal rein.

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